Navihome Naviurlaub NavigemeindeAK Naviaktiv Navitermine Navisehens Kopfbild120614

WaldbuehneWinzerlieselIMG8419

Waldbühne Zwota: Der Räuber Hotzenplotz

In der kommenden Saison 2026 wird der gefürchtete Räuber Hotzenplotz auf der Waldbühne sein Unwesen treiben. Es handelt sich zwar nicht um eine Operette aber dennoch laden mehrere Musiktitel zum Mitsummen und Mitsingen ein. Unter dem Titel „Der Räuber Hotzenplotz – Eine musikalische Gaunerjagd“, wird es um eine gestohlene Kaffeemühle gehen. Die beiden Jungs Kasperl und Seppl beschließen, den Räuber auf eigene Faust zu stellen und die Kaffeemühle ihrer Großmutter zurückzubringen. Zunächst erscheint die Gaunerjagd ganz einfach und sie finden schnell die Räuberhöhle. Aber dann wird es für die beiden abenteuerlich. Hotzenplotz ist listig und schafft es, gemeinsam mit seinem Freund, dem mächtigen und bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann, dessen größte Leidenschaft Kartoffeln sind, Kasperl und Seppl einzufangen. Hilfe kommt von der guten Fee Amaryllis, die selbst erst befreit werden muss. Wie die Abenteuer ausgehen, sehen Sie auf der Waldbühne Zwota.

RaeuberHotzenplotz

»Der Räuber Hotzenplotz – Eine musikalische Gaunerjagd« von Otfried Preußler, Text: Heiko Wohlgemuth, Musik: Martin Lingnau. © Aufführungsrechte beim Bühnenverlag Weitendorf, Hamburg

Termine:
27.06.2026 18:00 Uhr Premiere
28.06.2026 15:00 Uhr
22.08.2026 17:00 Uhr
23.08.2026 15:00 Uhr

Shuttleservice ab Parkplatz Walfisch in Zwota

Karten erhalten Sie in der Touristinformation Klingenthal
Eintrittspreise: Erwachsene 14,00 €, Kinder bis 10 Jahre 9,00 €

> INTERNET WALDBÜHNE ZWOTA

Waldbuehne1

Kurze Historie der Waldbühne Zwota

Ende der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts fanden sich begeisterte Zwotaer zu einer Laienspielgruppe zusammen. Anfangs spielten sie auf der Bühne im Gasthof Walfisch, doch die wurde ihnen bald zu klein. Auf der Suche nach einer neuen Spielstätte fand sich bald ein Gelände ca. 150 Meter oberhalb der Tennisanlage am Herrenberg im Wald auf der anderen Bergseite. Somit begann man am 1. Mai 1930 mit dem Bau der Waldbühne Zwota. In über 1000 freiwilligen Arbeitsstunden entstand die gesamte Anlage mit Bühne und Zuschauerrängen. Als erstes Stück wurde schon am 29. Juni des selben Jahres „Glaube und Heimat“ aufgeführt. Sogar bis Dresden drang der Ruf der Waldbühne Zwota. So kam es, das Felix Renker 1931 mit seinem Stück „Die wir aus rauer Wurzel sind entstanden“ nach Zwota kam. Renker wollte einen Zyklus von Heimatspielen für Zwota schreiben. Sein Tod am 8. März 1935 machte diesem Plan nach nur 3 Stücken ein jähes Ende. Jedoch unbeirrt spielte man auf der Waldbühne weiter Theater. So zum Beispiel: „Im weißen Rössel“, „Andreas Hofer“, „Der Stülpner Karl“. Teilweise waren bis zu 8000 Besucher pro Saison auf der Waldbühne.

Der 2. Weltkrieg riss ein großes Loch in die Reihen der Spieler. Nach 1945 fehlten ca. 100 Spieler, die 1930 begonnen hatten. Trotzdem wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Allerdings sollten immer mehr politische Stücke gespielt werden und somit ließ das Interesse der Darsteller mehr und mehr nach. Als letzte Veranstaltung fand im August 1968 das Sängertreffen der Vogtländischen Chöre statt.

Seitdem verfiel die Anlage und wucherte zu. Es gelang nur mit guter Ortskenntnis, den Standort überhaupt wiederzufinden. Am Herrenberg (Thomas-Müntzer-Berg) auf der Höhe der Tennisanlage bei der Hütte des Heimatvereins erinnerte lediglich ein Stein, der einst am Eingang zur Waldbühne Zwota stand, an deren Erbauer.

Der Heimatverein Zwota bemühte sich um die Reaktivierung der Spielstätte und leistete mit seinen Mitgliedern und Helfern zahlreiche Arbeitsstunden, um das Areal wieder nutzbar zu machen. Es wurde eine Arbeitsgruppe „Waldbühne“ im Heimatverein gebildet und als Neubeginn am 21. August 2021 eine erste Veranstaltung mit zirka 200 Besuchern im Naturtheater durchgeführt. Mit der Gründung des Vereins Waldbühne Zwota e.V. unter dem Vorsitz von Richard Wunderlich wurde ab 2022 ein regulärer Spielbetrieb auf der Naturbühne wieder aufgenommen.

  • 2023: »Bluthochzeit« – Lyrische Tragödie nach Frederico Garcia Lorca
  • 2024: »Winzerliesl« – Operette in 3 Aufzügen von Georg Mielke
  • 2025: »Im weißen Rössl« – Ein Singspiel in drei Akten, frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell. Gesangstexte von Robert Gilbert. Musik von Ralph Benatzky. Sechs musikalische Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz
  • 2026: »Räuber Hotzenplotz – Eine musikalische Gaunerjagd« von Otfried Preußler, Text: Heiko Wohlgemuth, Musik: Martin Lingnau

> INTERNET WALDBÜHNE

Home | Urlaub | Aktiv | Sehenswert | Termine | Gemeinde | Kontakt | Impressum | Datenschutz

fb
Startseite