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Blick auf Zwota © Thomas Lenk

Mei Zwote

Von Max Schmerler

Wo mei Hamet is? Ich will’s eich sohng:
wo mei Mutter mich als Könd getrohng,
wo se schie mich ön dr Wieg hot g’hetscht;
wo ich ho su gern ön Dreck römgmetscht;
wo mei Vater oft ons Mad ond Bossn
auf dr Achsel druhm hot reitn lossn:

REFRAIN:
Zwote, mei Hamet, wie bie ich dir gut,
dei ghär ich ömmer mit Leib, Seel ond Blut,
dei ghär ich ömmer mit Leib, Seel ond Blut!

Zenst an Bach noh lieng de Heisr drah,
ziehe hühm ond drühm an Berch sich nah,
Zechenbach ond Schlosser-, Sammerberch,
Önterzwote dronten mit der Körch,
Neue Welt ond aa de Öberzwote,
dr Huhufm – ond was sönst nuch Mode:

REFRAIN

Rauscht dr Wald ön Wind druhm aufm Berch,
is dr Schnee kaum weg, söngt schu de Lerch,
ond de Hühner gatzn an dr Stroß;
aus dr Stallstür schnuppert raus dr Hos,
aus’n Häusern schallt Musik ond Sönge,
bis nei’n Klöngethol tut’s schalln ond klönge:

REFRAIN

Derb ond trutzig Zwot’ger Bossn sei
ond de Madle frisch ond blank – wie neu;
Zwot’ger Körwe is fei aa net schlecht,
ond de Griegnifften sei grod recht;
alles paßt schie zamm be onnern Sachn,
schänner konnt dr Gott kaa Fleckl machn –

REFRAIN

Loßt mei Hamet mir ön Zwotetol!
Müßt ich fort ven do – , wär dös a Quol!
Greine tet ich fei bei Tog ond Nacht,
bis dr liebe Gott mich hamgebracht.
Döß vr Hamweh net mei Herz tet sprönge,
wür ich ömmerfort mei Verschl sönge:

REFRAIN

 

Das Zwota-Lied

Das Lied „Mei Zwote“ von Mundartdichter Max Schmerler, vertont von Gotthold Martin, kann durchaus als inoffizielle Hymne von Zwota gelten. Im Dreivierteltakt wird die Heimat besungen, die Max Schmerler im fernen Dresden so vermisst hat. Für die Einheimischen ist es schlicht das „Zwote-Lied“ und egal, wo es angestimmt wird, singt der Zwotaer zumindest den Refrain mit.

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